Laufen mit Hund: die besten Tipps

Laufen, Joggen, Walken oder Gehen sind Sportarten, die viele Menschen begeistert betreiben, darunter auch immer mehr Hundehalter.
Einige besonders aktive Rassen fordern ihre Halter sogar regelrecht zu gemeinsamen sportlichen Betätigungen heraus.

Gehörst du auch zur wachsenden Gemeinde der Jogger und Walker mit Hund oder hast vor, dazuzugehören, haben wir jetzt 5 wertvolle Tipps für dich.

Die besten Tipps zum Joggen mit Hund

1. Geht es langsam an und steigert dann sinnvoll

Selbst wenn du einen sportlichen Hund hast, darfst du nie einfach drauflos und sofort längere Strecken laufen. Du und dein Hund müsst die ungewohnte Art der Bewegung langsam aufbauen. Verlangst du zu viel, riskierst du Muskelkater, Verspannungen und schlimmstenfalls Gelenkschäden bei dir und deinem Hund.

Grundvoraussetzungen für das Laufen mit Hund ist, dass dein Vierbeiner brav neben dir herläuft. Rennt dein Hund los oder springt an dir hoch, kann zuerst der Besuch in einer Hundeschule angezeigt sein.

2. Auf die richtige Motivation kommt es an

Tiere tun von Natur aus nur, was ihnen Spaß macht oder einen Zugewinn bringt (zum Beispiel Beute jagen).

Ihr Muskulatur trainieren sie ganz nebenbei und mit Freude.
Mit ehrgeizigen Fitness-Plänen können sie ebenso wenig anfangen, wie einer ständigen Überforderung.

Nimm dir vor dem gemeinsamen Laufen mit Hund also ein Ziel oder eine Motivation vor, die nichts mit gnadenlosem Leistungssport, sondern auch mit Freude und Spaß für den Vierbeiner zu tun hat.

Achte bei deinen Zielsetzungen unbedingt auch auf die körperliche Leistungsfähigkeit deines Hundes gemäß dem Alter, der Rasse und der Persönlichkeit.

3. Suche gute Strecken heraus

Laufen macht nicht überall gleich viel Freude. Achte beim Laufen auf Strecken achten, die euch beiden liegen und die nicht allzu belebt sind.
Selbst wenn du deinen Hund an der Joggingleine hast, ist es viel bequemer dort zu laufen, wo Platz ist.

Am Beginn und zum Ende eurer Trainingseinheit sollte dein Hund Zeit haben, seinen typischen Hunde-Beschäftigungen wie Pinkeln, Schnuppern und Freilaufen nachzugehen.

Das wirkt als Belohnung und Motivation gleichermaßen.

4. Laufe zur passenden Uhrzeit

Du hast tagsüber einen bestimmten Zeitplan und denen muss sich auch dein bester Freund auf vier Pfoten anpassen. Suche trotzdem eine Zeit für den gemeinsamen Sport aus, zu der dein Hund gerne aktiv ist.

Jagst du einen Langschläfer morgens um 5 Uhr zum Joggen vor die Tür, kommt der vielleicht widerwillig mit. Mit solchen Aktionen kannst du aber auch das seelische Gleichgewicht deines Hundes stören und eure Freundschaft gefährden.

Wenn du unbedingt sehr früh deinen ersten Laufkilometer sammeln willst, vielleicht auch wegen der Arbeit, empfehle ich dir: Absolviere eine Laufsession Solo morgen früh auf dem Laufband zu Hause und nach der Arbeit läufst du eine etwas kleinere Runde mit deinem Hund zusammen.

Es sind auch nicht alle Strecken zu jeder Tageszeit gleich gut geeignet. In der Dunkelheit bieten sich Wald und Wiesen weniger an. Mittags und am frühen Abend ist es dagegen in städtischen Gebieten oft viel zu belebt.

5. Statte deinen Hund richtig aus

In ruhigen Gegenden kannst du mit deinem Hund joggen oder walken und ihn frei laufen lassen. Auf diese Weise bekommst du Sport und Gassi auf die beste Weise unter einen Hut.

Innerhalb von Ortschaften oder überall dort, wo andere Spaziergänger oder Sportler unterwegs sind, kann es besser sein, deinen Hund anzuleinen. Eine spezielle Joggingleine, die du an deiner Hüfte befestigen kannst, lässt dem Hund und dir ausreichend Freiraum.

In der Dunkelheit sollte dein Hund beim Joggen ein Hundegeschirr mit Reflektoren oder am besten eine blinkende Sicherheitslampe tragen.

Laufen mit Hund – das Fazit

Gemeinsames Walken und Joggen macht Freude, wenn das Temperament des Hundes dazu passt und der Trainingsplan angemessen ist. Wenn du zusätzlich noch darauf achtest, dass dein Hund nebenher genug Zeit für tierische Angelegenheiten hat, sollte der gemeinsamen Jogging-Freude eigentlich nichts im Wege stehen!